Rechenstörung/Dyskalkulie

Thema: Dyskalkulie

Die Rechenstörung ist eine Teilleistungsstörung im mathematischen Bereich bei allgemein normalen intellektuellen Voraussetzungen.
Kinder mit einer Rechenstörung sind stark beeinträchtigt im Bereich des rechnerischen Denkens und Handelns. Ihnen fehlt das häufig das Verständnis für Zahlen, ihrem Aufbau und damit für Operationen mit ihnen.

Mögliche Erscheinungsbilder einer Rechenstörung

  • wenig oder gar kein Verständnis für Mengen oder Zahlen
  • mechanische Durchführung von Rechenabläufen ohne sie zu verstehen
  • Zahlenaufbau und Stellenwerte werden nicht verstanden (Zahlendreher, Verwechslung
    ähnlicher Zahlen )
  • fehlendes Verständnis für Zehner, Hunderter und Tausender (Stellenwerte)
  • kein Erkennen von dekadischen Analogien (5+3 /15+3 /25+3 )
  • zählendes Rechnen von Additions- und Subtraktionsaufgaben
  • Probleme rückwärts zu zählen
  • Vertauschen von Rechenarten
  • Fehlerhäufung im Zusammenhang mit der Null
  • Angst vor dem Unterrichtsfach Mathematik, der Lehrperson oder der Schule
  • psychosomatische Auffälligkeiten wie z.B. Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Einnässen
  • Misserfolge trotz Übens
  • hoher Zeitaufwand für die Hausaufgaben

Es gibt nicht das typische Erscheinungsbild einer Rechenstörung.

Jedes Kind ist einzigartig und individuell. So ist auch das Störungsbild bei jedem Kind individuell. Deshalb nutzen Sie die Möglichkeit einer umfassenden Beratung und Förderung in meiner Praxis. Für eine Erfolg versprechende Förderung ist das frühe Erkennen einer Rechenschwäche besonders wichtig!

Lassen Sie nicht wertvolle Zeit verstreichen in der Hoffnung, die Rechenprobleme gehen allein vorbei. Die Schwierigkeiten verfestigen sich nur.

Diagnostik

Die Diagnostik der Schwierigkeiten im Rechenen wird einem  informellen Verfahren durchgeführt und liefert individuelle Ergebnisse. Sie gliedert sich in 3 Bereiche:

  1. Erfassung der Lernvoraussetzungen für Mathematik
  2. Genese von Lernschwierigkeiten
  3. Erfassung des Fachprofils
  • Zahlvorstellungen
  • Kenntnisse zum Aufbau des Zahlenraumes
  • Vorstellungen zu Rechenoperationen
  • Erfassung von Rechenstrategien

Dadurch werden falsche Rechenstrategien aufgedeckt, die das Kind schon über Jahre verfestigt hat. Das individuelle Fehlerprofil zeigt die individuellen Stärken und Schwierigkeiten Ihres Kindes und bildet die Grundlage für das Vorgehen in der lerntherapeutischen Förderung.

Lerntherapeutische Förderung

Die Förderung erfolgt auf der Grundlage praxiserprobter Therapieverfahren. Das Vorgehen in der Therapie richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen des Kindes und erfolgt durch eine ganzheitliche Förderung. Eine wichtige Methode ist das reflektierende Bearbeiten von Rechenaufgaben und das Bewusstmachen von Rechenstrategien. Wenn Sie mehr zum Thema Rechenstörungen erfahren möchten, stehe ich Ihnen selbstverständlich zu einem Beratungsgespräch zur Verfügung.

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